szmmctag
  • Kaffee in der Handtasche...

    Der Kaffee läuft mir in der Handtasche aus. Ich ärgere mich.
    Dann lache ich. Dann lachen die Kinder. Wir lachen und lachen...bis uns die Tränen kommen.

    ...und wir beschließen, ab morgen den Kaffee einfach direkt in die Handtasche zu gießen. ;)

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  • Montags-Mantra: Plane die Pause

    Die Woche geht wieder los, die Uhr tickt, die Aufgaben drängen. Genau der richtige Moment, um die Pausen zu planen. Pausen zwischen den Welten, Pausen zwischen zwei Aufgaben, Pausen für Übergänge. Für die Kinder. Aber genauso wichtig: Für uns!!

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    Von zu Hause zur Kita, von Oma zu Papa, von Mama zum Babysitter – Übergänge sind oft mit Streit, "Trödeln", Weinen und Verweigerung behaftet. Wir Eltern haben viele Strategien, was man tun kann.

    Aber mal ehrlich: wie ist es mit uns Erwachsenen? Können wir einfach so von einem zum anderen wechseln? Hin und Her und immer sofort wie auf Knopfdruck in einem anderen Modus funktionieren?

    Von der Arbeit raus, ins Auto, durch den Stau, in die Kita hetzen bevor sie zumacht und uns dann problemlos dem gemütlichen Tempo der Kinder anpassen, obwohl wir noch einkaufen müssen?

    Viele berufstätige Eltern berichten, dass sie nach einem Arbeitstag eine halbe Stunde brauchen, um wieder zu Hause „anzukommen“, bevor sie sich der "Familienarbeit" widmen können.

    Meine eigene, wundervolle Mutter hat immer ihren „Pause-Puffer“ gehabt, in der sie nach Hause kam, 10 Minuten, in denen sie ihre Sachen wegräumte, einen Kaffee trank, kurz durch die Zeitung schaute und danach konnte sie entspannt meinem Schwall an aufregenden Erzählungen zu den Tagesereignissen folgen.

    Mit Babys und kleinen Kindern sind solche Abmachungen schwierig. Aber auch hier gibt es Lösungen:

    Wenn Mama oder Papa da sind, sollten sie auch wirklich „da“ sein. Wir müssen unseren Puffer also anders einplanen: Geht noch einmal um den Block, bevor ihr beim Kind ankommt. Tanzt zu einem wilden Lied, bevor ihr das Büro verlasst. Quetscht in die Pause zwischen Arbeit und Familie nicht noch Post, Bank und Einkauf, sondern lieber 10 Minuten Ruhe auf einer Wiese im Park.

    Diese Minuten sind Gold wert. Sie stärken das Herz – und damit eure Beziehung, eure Lieben, euch, eure Kinder und das ganze Leben.

    Einen schönen Montag für alle!

  • Montags-Mantra: "Sei still!" - Die Mecker-Spirale unterbrechen

    Kennt ihr das? An manchen Tagen stört mich die Fliege an der Wand. Für die Kinder ein Dauer-Stress-Zustand. Mein Mantra, um mit der "Mecker-Spirale" wieder aufzuhören.

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    Es gibt Tage, da fängt es schon morgens an: Der Große räumt seinen Frühstücksteller nicht weg, die Kleine schmeißt ihre Klamotten überall herum, sie zanken sich, wer zuerst auf Toilette darf - wir haben in unserer Wohnung zwei Toiletten, aber der Architekt hat nicht dran gedacht, dass sie um des lieben Familienfriedens willen bitte GENAU identisch zu sein haben und daher gibt es natürlich ein "gutes" Bad und ein "nicht so gutes" Gästebad ;D. Wenn es mir gut geht, denke ich an die !Kung und ihren Ausspruch: "Kinder haben keinen Verstand" und sage mir, dass es mit meinen klugen, kooperativen, wundervollen Kindern eigentlich gut getroffen habe. Aber an Mecker-Tagen nervt mich das alles einfach nur.

    Und dann hört man mich: "Räum bitte deinen Teller weg, warum muss ich Dich jeden Morgen daran erinnern? Nein, die Klamotten nicht auf den Boden, sondern in den Wäschkorb bitte. Ja, der steht seit zwei Jahren im Schlafzimmer, da steht er immer noch. Verflixt noch eines, müsst ihr um die Toilette streiten? Wir haben doch zwei!?"

    Wenn der Tag so anfängt, kann das gut und gerne den Rest des Tages oder sogar Wochenendes so genervt weitergehen. Plötzlich regt mich alles auf, ich sehe überall Fehler und Nachlässigkeit, reagiere auf jede Kleinigkeit genervt, habe selbst einen schrecklichen Ton am Leib und die Kinder - dankenswerterweise - spiegeln das ungefiltert, reden sich gegenseitig auch im genervten Ton an, fangen an zu petzen "Er hat aber zuerst...!", was sie sonst nie tun und es wird und wird nicht mehr besser.

    Wie kommt man da heraus?

    Ich habe für solche Momente ein Mantra, das bei uns sehr gut funktioniert, es heißt: "Einfach mal die Klappe halten" oder netter "Sei still!"

    Es gilt nur für mich, nicht für die Kinder.

    Es geht so: Ich meckere mich durch den Vormittag und beim Mittagessen merke ich, dass ich den Tag so nicht weitermachen will.

    Ich informiere die Kinder: "Ich will so nicht weitermachen. Ich kann mich selbst schon nicht mehr hören, ihr streitet auch nur noch, so macht mir das keinen Spass. Ich will aber, dass das hier Spass macht! Also werde ich jetzt mal einen Moment still sein." Und das mache ich dann.

    Ich kommuniziere nur noch mit Gesten und Mimik, mit Handzeichen oder eben gar nicht. Das wirkt Wunder! Erstens kann ich dann ja gar nicht weiter meckern. Zweitens kann ich mich nicht mehr so aufregen, sondern muss mich auf "Ja" "Nein" "Dort" und "dies" beschränken. Sofort scheint sich in meinem Gehirn irgendetwas zu entspannen. Als würde das aufgeregte "Mecker-Zentrum" wieder zur Ruhe kommen. Außerdem ist es für die Kinder sehr amüsant, wenn Mama mit Händen und Füßen erklärt, dass mal kurz jemand zu Oma rübergehen und einen Topf holen soll ;).

    Manchmal machen sie sogar mit, sie versuchen mir zu helfen, dass ich mich verständlich machen kann und sind selbst wieder viel kooperativer, weil es wie ein lustiges Spiel ist.

    Wenn mein Kopf sich entspannt hat und ich mich auch, dann rede ich wieder - oder wenn ich etwas wirklich nicht mit Zeichen erklären kann, und dann lachen wir alle und schwups geht der Tag viel besser weiter! Kennt das jemand? Schonmal jemand ausprobiert?

    :)
    Ich wünsche allen einen guten, meckerfreien Montag!

    Eure Nic

  • Stellungnahme des GKV-SV- Warum sogar die Blauwale die Hebammen brauchen

    Der Streit um die Hebammen geht weiter. Ich muss gestehen - die kompletten Details entgehen mittlerweile meiner Kenntnis, wer sich dafür interessiert, findet auf Mother-hood.de Infos und Expertinnen.

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    So wie ich das sehe, ist der Stand jetzt:

    In der Radiosendung NDR-Redezeit sagte GKV-Mitarbeiterein Ann Marini am 8. Juli, dass wir vielleicht gar keine freiberuflichen Hebammen brauchen.

    Der DHV hat eine Stellungnahme dazu gefordert.

    Der GKV hat geantwortet.

    Ich lese das alles und fühle mich wie im falschen Film...

    Ich wünschte, ich könnte die Krankenkassenvertreter, die Ärzte und die Politiker ein Mal mit in meine Camps nehmen. An dem vormittag, an dem wir den Geburtsworkshop machen. Wenn sie nur einen Funken Empathie im Leib haben, müsste das den Streit eigentlich in Nullkommanix beenden.

    Ich habe in den Camps dieses Jahr wieder so viele Geburtsgeschichten gehört, in denen die Frauen und Babys unter und nach der Geburt gestört wurden. Geburtsgeschichten, bei denen Unachtsamkeit, Personalmangel, Überlastung und Überforderung der Geburtshelfer dazu geführt haben, dass der erste Bindungsmoment nicht stattfinden konnte. Wir haben alle Tränen in den Augen gehabt, als die Frauen das erzählt haben, es tut Vater, Mutter und Baby so weh, wenn sie nicht selbstbestimmt und geborgen gebären können und die Wunden brauchen lange, lange bis sie heilen.
    Keine der Frauen mit einer Hausgeburt oder Beleghebamme hat in all meiner Zeit, in der ich Workshops zum Thema Geburt leite, dermaßen traurige Geschichten erzählt (auch wenn es Einzelfälle geben mag).

    Die Freiberuflichkeit von Hebammen rein nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu beurteilen ist daher nach meiner Meinung ein falscher Blickwinkel. Denn dann ist es nicht mehr die Selbstbestimmung, um die es geht - dass ich mir also eine Hebamme aussuchen kann, die ich mag und nicht nehmen muss, wer eben Dienst hat - sondern es geht um Finanzierung, Risiken, Versicherungsmathematik. So isses ja auch. Aber es geht doch auch noch um etwas ganz anderes!

    Wir haben ALLE ein INTERESSE daran, dass die Hebammen finanziert werden, und zwar gut finanziert, weil es ein wichtiger Baustein für selbstbestimmte Geburten, sichere Bindung und gesunde Familien ist.

    Sogar die Blauwale brauchen die Hebammen! Weil gesunde, heile Familien und Menschen viel besser auf den Planeten aufpassen können als wir es gerade tun (siehe hier). Was muss noch passieren, damit wir das verstehen und rückhaltlos umsetzen, egal was die Versicherungsmathematik dazu ausrechnen mag?

    Wir müssen etwa dafür tun, damit in den Workshops im Jahre 2025 die Mädchen von heute schöne, selbstbestimmte, kraftvolle Geburtsgeschichten erzählen und die Tränen ihrer Eltern nur noch ein Relikt der Erinnerung in meinem ergrauten Kopf sind...

    Du wünschst Dir das auch? Das können wir tun.

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  • Montags-Mantra: Schau raus!

    Der Sommer ist die beste Zeit, um sich klar zu machen: Wir leben in einer Immer-Mehr-Haben-Müssen-Gesellschaft. Aber schaut mal raus! Es ist mehr da, als wir essen können. Wir leben auf einem Planeten des Überflusses, wir müssen nur genau hinschauen.

    Wohin wir auch gehen, überall wächst es wie wild und vieles davon wächst direkt in unsere Beerenpflückerhände: Die wilden Kirschen, die Walderdbeeren, die Johannisbeeren. Der Kirschbaum steht einfach da und verschenkt seine Früchte - er hat ja ein Interesse daran, dass wir die Kerne möglichst weit spucken und so seine Spezies verbreiten. Eine klassische Win-Win-Situation!

    Walderdbeere

    Gleiches mit den Erdbeeren. Und sogar die Brennnesseln, die wirklich überall wachsen, sind lecker, super gesund und ja, man kann sie essen. Hier pflückt sich meine Vierjährige gerade ihren kleinen Waldsnack für zwischendurch:

    Brennessel pflücken

    Dabei verbrennt man sich nicht, wenn man die kleinsten Blätter oben abpflückt und sie nicht seitlich, sondern flach anfässt, wie auf dem Bild.

    Brennessel pflücken

    Jetzt sind auch die Brennnessel- Samen reif, die golden oben an den Pflanzen hängen und leicht nussig schmecken.

    Samen pflücken

    Und es geht ja in den nächsten Monaten so weiter, bei uns werden als nächstes Himbeeren reif, dann Brombeeren.

    Wenn Du das Gefühl hast, die Decke ist überall zu kurz, dann schau raus. Da draußen herrscht der herrlichste Überfluss :).

    Rosen

  • Montags-Mantra: Ich kriege, was ich will!

    Wenn Du haben willst, was du nie gehabt hast, musst Du tun, was du nie getan hast? Ja, aber erst musst Du wagen zu träumen, was du nie geträumt hast.jettyboat-web_190672_by-magann_piqs_de

    Das Leben hilft uns immer zu bekommen, was wir wollen. Es braucht nur klare Anweisungen. Aber Vorsicht: Wenn wir nicht aufpassen, plant jemand "anders" für uns.

    Eine "Vision" oder einen "Lebensplan" zu haben, ist für manche Menschen selbstverständlich. Sie haben das einfach. Für andere ist es etwas, das sie sich mit Büchern und Seminaren aneignen - einfach oder mühsam. Für wieder andere ist es etwas fremdes und eigenartiges, das sie entweder argwöhnisch beäugen und schlicht ablehnen.

    Das Lustige daran ist: Dem Leben ist es völlig gleichgültig, wie wir zu Plänen stehen. Es liefert uns das, was wir bestellen. Punkt. Wenn wir nicht aktiv und bewusst etwas wollen, dann liefert es uns das, was wir unbewusst wollen. Denn wenn wir nicht visionieren, dann macht unser Unterbewusstsein das - und das ist nicht immer das Ergebnis, das wir haben wollen.

    Das heißt: Wenn Du im Leben nicht kriegst, was du willst, musst Du die Führung übernehmen. Deine eigenen Bilder schaffen, deine eigenen Pläne machen! Hinzunehmen, was halt so passiert, klappt nur, wenn dein Unterbewusstsein mit Dir am gleichen Strang zieht. Menschen, die davon ausgehen, dass sie glücklich, zufrieden, erfolgreich und satt sind, werden sich immer wie von selbst in diese Richtung bewegen. Menschen, die gelernt haben, dass sie nichts wert sind, dass Glück nicht möglich ist oder hart erarbeitet werden muss, werden sich ebenfalls ein Leben schaffen, das genau so gestrickt ist. Nicht, weil es nicht anders geht, sondern weil sie das innere Bild haben, das es so sein muss.

    Innere Bilder aber können wir ändern.

    Wenn ich glaube, dass ich hart arbeiten muss, dass man nehmen muss, was man kriegt, dass unsereins sowieso keine Chance hat und dass "erst die Arbeit dann das Vergnügen" kommt, dann wird das so sein. Dann wird das Leben mir noch so viele tolle Optionen bieten können, ich werde sie nicht sehen. Schönes Beispiel dafür, wie das funktioniert: Die meisten von uns sehen nur 10% aller Tiere im Wald - obwohl sie direkt vor unserer Nase sind. Weil wir nur sehen, was wir kennen, was wir erwarten und was wir im Kopf haben.

    Aber wenn ich davon ausgehe, fest davon ausgehe, dass ich eines Tages ein eigenes Haus haben/ im Warmen wohnen / mein eigene Firma haben / einen sinnvollen Job machen werde, dann wird das so sein. Weil mein Such-Radar anders eingestellt ist. Weil ich andere Situationen schaffe, in denen sowas passieren kann. Und ja: Weil das Leben mir die richtigen Optionen bietet. Aber dazu brauche ich das Bild davon in meinem Kopf und in meinem Herzen (und wer ganz sicher gehen will: auf Papier)!

    Wenn ihr kriegen wollt, was ihr wollt - und nicht nur was ihr sollt - dann macht eure eigenen Pläne. Baut in eurem Kopf ein Bild davon, wie es sein soll. So konkret wie möglich. Und dann lasst das Leben eigene Ideen haben.

    Wenn Du haben willst, was du nie gehabt hast, musst Du tun, was du nie getan hast? Ja, aber erst musst Du wagen zu denken und zu träumen, was du nie geträumt hast.

    In diesem Sinne - eine wunderbare Woche!

    Eure Nic

    (Danke für die Inspiration, L.S.!)

  • Montags-Mantra: Ich darf das! - 10 unkorrekte Dinge, die ich mir erlaube, seit ich Mutter bin

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    Was dürft ihr? Seit ich Mutter bin, erlaube ich mir die eine oder andere, schreckliche Unkorrektheit. Politisch unkorrekt. Ökologisch unkorrekt. Sonstwie unkorrekt. Anders gehts manchmal einfach nicht...

    1. Ich darf abends eine halb volle Spülmaschine anwerfen! Jawoll! Klar ist das zuviel Wasserverbrauch! Mir doch egal, mir ist wichtig, dass Morgen früh die Lieblings-Müsli-Schüsseln der Kinder wieder startklar sind. Mein echter Wasserverbrauch liegt bei über 120 Litern, mein "virtueller" Wasserverbrauch angeblich bei 3900 Litern - da kommt es auf die 10 Liter jetzt auch nicht mehr an...

    2. Ich darf eine halb leere Waschmaschine anwerfen! Auch das! Weil wir morgen die Jeans brauchen. Nein, wir haben kein Halb-Voll-Programm...

    3. Ich darf morgens um 11:30 zurück ins Bett gehen und 30 Minuten schlafen bis der Große von der Schule kommt (mein Tag ist da ja auch immerhin schon 5,5 Arbeitsstunden alt, die Nacht nicht eingerechnet...)

    4. Ich darf Glasflaschen in den Hausmüll werfen, weil der Weg zum Glascontainer diese Woche einfach nicht in den Plan passt. Und wenn ich zum Glascontainer gehe, darf ich die Deckel dran lassen - das übrigens höchst offiziell!

    5. Ich darf Kaffee trinken Früher hatte ich die eiserne Regel, dass ein Körper, der müde ist, Schlaf braucht und ihn zu kriegen hat. Heute denke ich das Gleiche, aber wenn ich müde bin, bin ich nicht die Mutter, die ich gerne sein möchte, also: Kaffee.

    6. Ich darf mir beim Telefonieren heimlich schnell die Nägel feilen. (Kein Kommentar ;))

    7. Ich darf meine Einkäufe online bestellen - zur Not auch bei Rewe oder Amazon!Der Einzelhandel! Regional! Wohnortnah! Verpackungsfrei! - machen wir alles. Wenn es geht. Aber bevor wir Tiefkühlpizza essen oder es kein Geburtstagsgeschenk gibt, muss der Lieferservice ran.

    8. Ich darf Tiefkühlpizza kaufen! Essen! Den Kindern geben! Ja, es gibt 1586 gesündere Alternativen, die genau so schnell sind (die hier ist von mir ;)). Egal! Manchmal hilft gegen eine erschöpfte Mutter und total genervte Kinder nur eines: "Kids! Heute gibt ehehehheeees PIZZA!" "YEAH!!!! MAMA! Wir lieben es!!!"

    9. Ich darf 5 Kilo zunehmen, 5 Kilo abnehmen oder beides gleichzeitig! Ich muss nicht tipptopp aussehen Wenn es mich glücklich macht, gut auszusehen - prima! Wenn ich drei Tage lang Tiramisu essen und im Schlabberlook herumlaufen will - lasst mich. Manchmal bin ich so einfach der bessere Mensch.

    10. Ich darf es mir einfach machen:

    anrufen, wenn ich jemanden vermisse, einladen, wenn ich einsam bin, fragen, wenn ich Fragen habe, sagen, wenn ich etwas nicht will, bitten, wenn ich etwas brauche und mich offenbaren, wenn ich jemanden liebe - oder nicht mehr kann. Wir haben nur ein Leben. Ich hab zwei Kinder. Ich muss das Ganze möglichst einfach halten.

    Was dürft ihr? :)
    #blogparade #wasduerftihr

    Gruss zum Montag,
    nica

  • Der COWORKING TODDLER braucht Euch JETZT!

    Über ein halbes Jahr habe ich den Coworking Toddler 2014 (die ursprüngliche Idee findet Ihr hier) aktiv begleitet und vorangetrieben, dann übernahm die Juristin Sandra Runge vom Blog Smart Mama mit ihrem Mann zusammen den Staffelstab und organisierte ein Team um sich herum. Jetzt 2015 soll der Coworking Toddler endlich laufen lernen. Dazu bedarf es dringend die Crowd, also viele kleine und große UnterstützerInnen: STARTNEXT - Coworking Toddler.

    ct startnext

    Nun ist nur noch eine Woche Zeit bis die Fundingschwelle von 15.000 € erreicht sein muss, sonst geht das Geld an alle bisherigen Unterstützer zurück. Das wäre sehr schade und das Coworking Toddler-Konzept würde in weite Ferne rücken.

    Also macht mit! Auch einzelne Euros helfen zur Realisierung des Projektes! Jeder Euro lohnt sich!

    DANKE!!!

  • Stillende Mutter in Hamburg aus dem Bus geworfen

    Eine stillende Mutter musste offenbar gestern in Hamburg einen Bus verlassen:

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    Bildschirmfoto 2015-06-05 um 12.52.15 Quelle: Hamburger Verkehrsverbund

    Gestern erzählte eine Mutter auf Facebook, sie wurde gegen 17 Uhr mit ihrem Kind aus einem Bus der Linie 14 in Hamburg verwiesen. Der Busfahrer forderte nach dem Vernehmen die Mutter über Mikrofon auf, den Bus zu verlassen oder mit dem Stillen aufzuhören, nachdem eine ältere Dame sich beschwert hatte. Die Mutter hatte nach eigenen Angaben diskret gestillt (was immer das heißt und selbst wenn nicht - Hunger geht vor!). Der Busfahrer nötigte sie, auszusteigen. Da er sich weigerte, weiter zu fahren, wurden die anderen Mitfahrer unruhig und sie beugte sich schlussendlich diesem sozialen Druck und verließ den Bus.

    Wenn das so stimmt, sind gleich mehrere Dinge unfassbar:

    - in den Beförderungsbedingungen des HVV (die im übrigen kaum zu finden sind, ich habe sie hier gefunden) steht unter "§ 3 Von der Beförderung ausgeschlossene Personen", dass nur Personen ausgeschlossen werden können, die "die eine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Betriebes oder für die Fahrgäste darstellen" - darunter Leute mit Schusswaffen. Dass man im Bus nicht stillen darf, steht dort nirgends und wäre im übrigens aus meiner Sicht auch nicht rechtens, denn:

    - das deutsche Grundgesetz schützt in Artikel 6 besonders Eltern und verpflichtet uns dazu, uns um unsere Kinder zu kümmern - stillen dürfte ja wohl dazu gehören:

    (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. (...)
    (4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

    - warum hat niemand für die Frau Partei ergriffen? Wie kann es sein, dass Leute ungeduldig werden, wenn ein Busfahrer eine Mutter mit Kind aus seinem Bus wirft, statt dass sie der Mutter helfen?

    In anderen Ländern - von Australien über Taiwan bis zu den USA - ist öffentliches Stillen häufig sogar ausdrücklich gesetzlich geschützt.

    Wie können wir alle helfen? Franzi von Einfach-Klein hat etwas zusammengestellt:

    Wie könnt ihr helfen?

    Ruft beim Fahrgastservice der Hochbahn an und beschwert euch, verlangt höflich und sachlich, dass dieser Fall geklärt wird und fragt nach, was die Bestimmungen der HOCHBAHN zum Stillen in ihren Fahrzeugen sind (besonders, wenn ihr Hamburger seid, Anm. Nicola).

    Lasst euch weiterleiten zu den entsprechenden Stellen und klärt über die Wichtigkeit des Stillens auf, über das Stillen als euer und das Grundrecht eures Kindes.

    Bittet darum, dass es öffentliche Stellungnahmen gibt und die MitarbeiterInnen und FahrerInnen der Hochbahn geschult werden über die Bestimmungen.

    Keine stillende Mutter sollte diese Demütigung erfahren müssen und die Mitarbeiter sollen entsprechende Informationen bekommen, um stillende Mütter zu schützen und unterstützen, statt sie zu diskriminieren.

    BITTE an euch alle: bleibt höflich, sachlich und respektvoll! Macht euch für die Sache stark, aber verletzt dabei keine Grenzen und werdet nicht beleidigend.

    Ruft an oder mailt dem Fahrgastservice der Hochbahn:

    HOCHBAHN Beschwerdemanagement
    Telefon: 040/32 88-27 23 (Mo–Fr 9–18 Uhr),
    Mail an: info@hochbahn.de

    Ruft den Pressesprecher der Hochbahn an:
    Pressesprecher: Christoph Kreienbaum Tel.: 040/32 88-21 21
    stellv. Pressesprecherin: Christina Becker Tel. 040/32-88-2556
    Mail: presse@hochbahn.de

    Meine Mail an das Beschwerdemanagement:

    Sehr geehrter Herr Kreienbaum, sehr geehrte Frau Becker,
    sehr geehrte Damen und Herren der Hamburger Hochbahn AG,

    ich schreibe Ihnen, da mir heute bekannt geworden ist, dass eine stillende Mutter gestern gegen 17 Uhr im Bus der Linie 14 vom Busfahrer diskriminiert worden ist.

    Der Busfahrer forderte sie über Mikrofon dazu auf, das Stillen zu unterlassen oder den Bus zu verlassen. Als sie sich weigerte, setzte der Busfahrer minutenlang die Fahrt nicht fort. Daraufhin setzten auch die anderen Fahrgäste die Frau unter Druck und die Mama musste schließlich mit ihrem Kind den Bus verlassen.

    Damit sind der Frau gleich mehrere ihrer Rechte verweigert worden:

    - in den Beförderungsbedingungen des HVV steht unter "§ 3 Von der Beförderung ausgeschlossene Personen", dass nur Personen ausgeschlossen werden können, die "die eine Gefahr für die Sicherheit oder Ordnung des Betriebes oder für die Fahrgäste darstellen" - darunter Leute mit Schusswaffen. Dass man im Bus nicht stillen darf, steht dort nirgends und dürfte wohl kaum unter diese Definition fallen.

    - das deutsche Grundgesetz schützt in Artikel 6 besonders Eltern und Mütter in der Pflege ihrer Kinder - wobei das Füttern dazugehören dürfte:

    (2) Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht. (...)
    (4) Jede Mutter hat Anspruch auf den Schutz und die Fürsorge der Gemeinschaft.

    Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt ausschließliches Stillen in den ersten 6 Monaten, danach mit Gabe von geeigneter Beikost weiteres Stillen bis zum 2. Geburtstag und darüber hinaus solange Mutter und Kind es wollen.

    Ich möchte von Ihnen wissen, ob es weitere Bestimmungen zum Stillen in Ihren Fahrzeugen gibt?
    Ist es Ihren MitarbeiterInnen gestattet, einer stillenden Frau die Beförderung zu verweigern?

    Ich bitte Sie, Stellung zu nehmen und Ihre Bestimmungen zum Stillen in Ihren Fahrzeugen zu erläutern. Sollte es keine Bestimmungen geben, so bitte ich Sie, schnellstmöglich im Sinne der Familienfreundlichkeit und Förderung des Stillens Regelungen zu finden, die eine Demütigung und Diskriminierung stillender Mütter verhindern.

    Weiterhin bitte ich Sie, Ihr Personal zu sensibilisieren hinsichtlich des familienfreundlichen Umgangs und der Unterstützung stillender Mütter.

    Meinen Artikel zu dem Vorfall können Sie hier finden: http://windelfrei.blog.de/2015/06/05/stillende-muetter-hamburg-bus-geworfen-20512536/

    Ich bin gespannt auf Ihre Antwort und hoffe, dass Sie den Vorfall schnellstmöglich aufklären werden.

    Ich werde gern über Ihre Stellungnahme berichten.

    Freundliche Grüße sendet Ihnen

    Nicola Schmidt

  • #Antibewerbung - Stellt uns ein!

    Christine Finke von Mama-arbeitet.de hatte gemeinsam mit Sarah Wies von "mutterseelenalleinerziehend" eine großartige Idee: Eine kolossal ehrliche Bewerbung - die Antibewerbung! Los geht's - wer sich zutraut, uns einzustellen, trete vor!
    Büro

    Bewerbungsanschreiben

    Sehr geehrte Damen und Herren in der Personalabteilung,

    auch hier: Sie wollen keine Alleinerziehenden? Großartig, dann können wir uns beiden alles weitere ersparen. Aber falls Sie darüber nachgedacht haben, Christine Finke einzustellen - denken Sie nochmal nach und nehmen Sie mich! Ich hab nämlich nur 2 Kinder und damit stehen mir zu meinen 30 Urlaubstagen nur 40 Tage Sonderurlaub wegen kranker Kinder zu ;) (was ich sehr bedauere, drei Kinder ist eine tolle Zahl!).

    Ich war noch nicht fest angestellt seit ich Kinder habe, und bin darüber nur mäßig traurig, weil nach meiner Ansicht ein 6 oder 8-Stunden Arbeitstag nur schwer mit artgerechtem Leben zu vereinbaren ist. Was nicht heißt, dass ich nicht 6,8 oder gar 12 Stunden innerhalb von 24 Stunden arbeite. Ich hab nur immer zwischendurch auch Zeit für die Kinder, was in ihrem Büro wahrscheinlich eher nicht gehen wird? Da nehmen Sie vielleicht doch lieber Christine - ich würde sicher keinen geraden Satz zu Papier bringen, wenn eines meiner Kinder gerade operiert wird. Ich habe auch schon Camps verlassen, wenn eines meiner Kinder krank war und würde das wieder tun.

    Urlaub ist für meine kleine Familie überlebenswichtig, aber praktischerweise hat der Vater ja die Kinder die Hälfte der Ferien, in der Zeit kann ich dann 16 Stunden am Tag arbeiten. Denke ich. Oft bin ich dann aber so erschöpft, dass ich erstmal 4 Tage schlafen muss - das sollten Sie also einberechnen. Wenn Sie also flexibles Rund-um-die-Uhr-Homeoffice mit erschöpfungsbedingt spontanen Erholungsphasen anbieten können, bin ich sofort dabei!

    Ich bin gerne international unterwegs, halte Vorträge und Seminare für mein Leben gern und hatte bisher immer begeistertes, amüsiertes, seliges Publikum. Die Kinder sind das gewöhnt und kommen sogar manchmal mit. Aber solange ich für jeden ein Air-Berlin-Schokoherz mitbringe und Oma für sie da ist, darf ich auch gerne um die halbe Welt fliegen um Windelfrei oder Social Media zu erklären. Allerdings nicht länger als zwei Tage lang - dann kriegen wir alle Heimweh.

    Auch ich arbeite wie eine Löwin für meine Projekte und glaube an das, was ich tue - kennen Sie das noch? Diese Leidenschaft, wenn es einen schon morgens an den Rechner zieht, obwohl das erste Kind noch nicht sein Müsli aufgegessen hat? Gleichzeitig weiß ich, dass zu einem artgerechten Leben eben auch ein Privatleben und Soziales gehört und insofern kann ich mich als willigen Arbeitsesel nur bedingt empfehlen.

    Deswegen geht es mir wie Christine - wenn Sie mich einladen, falle ich vor Erstaunen tot um. Aber wer weiß - familienfreundliche Unternehmen sind ja auf dem Vormarsch! Rufen Sie mich an! Aber bitte entweder vormittags oder nach 20:30 - sonst kann es locker sein, dass eins der Kinder ans Telefon geht.

    Mit freundlichem Gruß
    Windelfrei-Bloggerin
    Nicola Schmidt

    Kurzlebenslauf

    Geboren: weit nach 1970 - also noch richtig jung ;)!
    Geburtsort: Nicht hier und selbst dort nicht aufgewachsen
    Familienstand: happy work in progress
    Kinder: zwei, hinreißend!, eins schon weitgehend wartungsfrei, das andere noch ein wenig arbeitsintensiv
    Familiäre Unterstützung: ein ganzes, artgerechtes Dorf und ich bin dankbar und glücklich darüber
    Staatsangehörigkeit: Planet Erde (der blaue! und der einzige mit Schokolade!)

    Beruflicher Werdegang:
    Auch das falsche studiert, nämlich Politikwissenschaft, jeder weiß, dass man damit nur Taxifahrer werden kann. Ich wollte damit Diplomatin werden, stellte schon im Grundstudium fest, dass ich viel zu undiplomatisch für so einen Job bin und wurde Journalistin. Im Express-Gang studiert, sauberes Diplom mit 1 vor dem Komma, dann sofort in die Wirtschaft abgedriftet und als hoch bezahlte Computerredakteurin die erste E-Commerce-Blase beim Platzen begleitet. Es sehr bald als langweilig empfunden und nebenberuflich erst Spanisch gelernt, dann eine Schauspielausbildung absolviert. Kurze Karriere als Poetry-Slammerin und Web-TV-Moderatorin, durchs erste Kind aus dem Loop geflogen und das Bloggen angefangen. Seitdem: Bloggerin, Buchautorin, Social-Media-Trainerin.

    Ausbildung und Qualifikation:
    Ich hab einen Haufen Zeugnisse, die erzählen, wie gerne alle mit mir gearbeitet haben, weil ich schnell, zuverlässig und unfassbar gut gelaunt bin - allerdings ist das letzte Zeugnis einige Jahre alt, weil einem als Blogger keiner mehr Zeugnisse ausstellt.

    Weiterbildung - immer! Ich schrecke vor nix zurück. Hab schon mit Stipendium in Unis gesessen und Wissenschaftsjournalismus online gepaukt, aber auch mit Schlafsack und Taschenmesser einen Monat im Wald verbracht und dort mehr gelernt als ich jemals erzählen könnte.

    Interessen und Fähigkeiten: Ich kann unmögliche Deadlines einhalten, zwischen meinen Vorträgen mal eben innerhalb von 10 Wochen ein ganzes Buch schreiben und mich in Nullkommanix in jedes Thema einarbeiten. Dafür verstehe ich nicht, warum Leute Kraft und Zeit in Hierarchien verschwenden. Und ich kapiere nicht, warum nicht jeder in 4 Arbeitsstunden das Pensum von 8 Stunden schaffen kann - ich kenne lauter Mütter, die so arbeiten.

    Hobbys: Neben meinem Brotjob als Autorin (den ich sehr liebe) versuche ich, mich an der Rettung des Planeten zu beteiligen, indem ich Eltern erzähle, dass es auch mit weniger Müll und mehr Zeit geht (www.artgerecht-projekt.de).

    Anlagen: Nur ein Foto von meiner einer - Kinderfotos gehören meiner Meinung nach nicht ins Internet - sowie Kontoauszüge (oh mein GOTT, hey, Christine, wir können uns die Hand geben ;)) und meinen Rentenauszug der BfA, auch hier zum Gruseln.

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