szmmctag
  • Jede Familie hat ihre Windelfrei-Version!

    Julia schrieb mir: "Ich war lange Zeit insgeheim enttäuscht, dass es bei uns nicht so richtig geklappt hatte mit dem windelfrei. Aber mittlerweile bin ich ganz froh über unsere Version. Als ich gelesen habe, dass es euer Anliegen ist, zu zeigen wie unterschiedlich wir alle Windelfrei handhaben, hat mich das motiviert diesen Bericht zu schreiben und beizutragen."

    Und hier kommt ihr Windelfrei-Erfahrungsbericht für unsere Serie:

    Wie bist Du zu Windelfrei gekommen?
    Eine Freundin hatte mir davon erzählt. Damals fand ich das ein bisschen merkwürdig... Als ich schwanger wurde, erinnerte ich mich daran und las Ingrid Bauers "Es geht auch ohne Windeln!". Ich war nach den ersten Seiten hellauf begeistert und nahm mir fest vor, es mit meinem Baby auszuprobieren.

    Wie alt war dein Kind, als Du mit Windelfrei angefangen hast?
    Ca. 2 Wochen alt. Vorher hatte ich immer den Schlüssellaut gemacht, wenn ich merkte, dass gerade etwas Größeres in die Windel ging. Als mein Sohn etwa 14 Tage alt war, habe ich begonnen ihn immer beim Wickeln (nach dem Stillen) über eine kleine Plastikschüssel zu halten und machte dabei den Signallaut. Das war auf Anhieb erfolgreich. Pipi ging weiterhin in die Windel, das habe ich zunächst nicht versucht abzuhalten, denn es war Winter und mein Neugeborenes war gepuckt ? da wollte ich ihn nicht ständig an- und ausziehen. Im dritten Monat habe ich ihn dann öfters nackig auf eine Decke gelegt und beobachtet. Ansonsten habe ich in dieser Phase Stoffwindeln ohne Überhose oder MokoMini verwendet. Ich konnte jedoch nach drei Wochen des Übens immer noch keine eindeutigen Signale fürs Pipi erkennen. Das hat mich frustriert. Als ich darüberhinaus noch merkte, dass es mich zunehmend nervte und störte, alle paar Minuten meine Tätigkeit zu unterbrechen, um zu probieren, ob er muss oder ihn umzuziehen, habe ich Windelfrei erst mal sein gelassen. Das Abhalten des großen Geschäftchens habe ich jedoch beibehalten - bis heute. Ich merke es entweder an seinem Signal (er pupst) oder ich weiß es einfach von seinem Rhythmus her (der ändert sich allerdings interessanterweise mit jedem Entwicklungsschub). Ich lasse ihn täglich für mindestens 20 Minuten ohne Windel spielen und krabbeln; eventuelle Pfützen werden aufgewischt. Für uns ist das eine gute Lösung so. Wir praktizieren zwar nicht das klassische Windelfrei? (Gibt es das überhaupt?) Mein Sohn trägt die meiste Zeit des Tages und nachts Wegwerfwindeln. Aber er muss zumindest nicht in seinen Exkrementen liegen und ich muss ihn nicht daraus befreien.

    Wie viele Windeln hast Du vorher pro Tag verbraucht (Durchschnitt)?
    Das weiß ich nicht mehr genau. Schätzungsweise 5-8 Stoffwindeln.

    Wie viele Windeln verbrauchst Du derzeit und wie alt ist Dein Kind mittlerweile?
    5-6 Wegwerfwindeln; 7 Monate alt

    Nutzt Du auch andere Backups?
    Nein.

    Hattet/habt ihr Probleme mit Wundsein?
    Nein.

    Welche Standardsituationen probierst Du aus?
    Für das große Geschäft immer vormittags und meistens nach den Mahlzeiten. Sein Rhythmus ist nicht immer gleich. Meistens weiß ich es einfach durch den zeitlichen Abstand zum letzten Abhalten oder durch sein Signal oder weil ich den Eindruck habe, es könnte mal soweit sein. Es ist aber auch mindestens ein Abhalten am Tag dabei, wo ich mich getäuscht habe und wir beide feststellen, dass er nicht muss. Das gehört auch dazu.

    Wann klappt es am besten?
    Vormittags und nach den Mahlzeiten.

    Wie viele Minuten (circa) hast du Zeit, um dein Kind abzuhalten (wenn es z.B. gerade aufgewacht ist oder wenn es Zeichen gibt)?
    5 Minuten mindestens (beim großen Geschäft).

    Was benutzt ihr als Töpfchen, wenn ihr eines benutzt?
    Anfangs hielt ich ihn über einer kleinen Plastikschüssel über den Wickeltisch ab. Seit etwa dem 6. Monat macht er in die Toilette (wir setzen uns gemeinsam in verkehrter Richtung drauf).

    Wie schätzt Du die Arbeitsbelastung ein?
    Definitiv weniger Arbeit! Ich muss nicht mit mehreren Feuchttücher am Popo herumwischen, bis alles entfernt ist. Auch entfällt (nicht zu unterschätzen!) der Gestank beim Wickeln oder aus dem Mülleimer.

    Hat sich in deiner Kindes-Wahrnehmung etwas verändert, seit ihr Windelfrei macht und was?
    Ja, die Kleinen sind in Bezug auf ihre Ausscheidungsbedürfnisse viel bewusster, als ich vorher gedacht hatte und gar nicht so hilflos. Mit ein bisschen Unterstützung kann mein Kind ganz gut für sich sorgen und muss nicht einmal für kurze Zeit in einer vollen miefigen Windel liegen. Ich habe das Gefühl, dass mein Sohn dadurch irgendwie würdevoller Baby sein kann.

    Es fiel mir in den ersten Wochen nach der Geburt zunächst schwer, den intuitiv-fühlenden, mütterlichen Teil in mir zu finden und ihm Raum zu geben. Windelfrei zu probieren hat mir dabei wesentlich geholfen. Das Achtgeben auf subtile Signale, die mein Kind aussendet... diese andere Art von Kommunikation... und dieses schöne Gefühl, wenn es mit dem Abhalten wieder einmal geklappt hat. Freude über unsere Verbundenheit.

    Hast Du einen heißen Tipp für Windelfrei-Mütter in der gleichen Situation?
    Wie man an meinem Beispiel doch ganz gut sehen kann: Der Weg ist das Ziel. Klar hatte ich mir das in der Schwangerschaft alles ganz einfach vorgestellt: Wenn ich einmal die Signale kenne, dann halte ich mein Kind einfach immer ab und es braucht keine Windeln. Dann habe ich mich auf den Weg gemacht und es war doch nicht so unkompliziert für mich, wie ich es mir gewünscht habe. Aber auf dem Weg hat sich eine für uns passende Version entwickelt und vor allem habe ich ganz viel über mich selbst und mein Kind gelernt. Es gibt kein Ganz oder Garnicht! Mit Windelfrei lassen sich ganz individuelle Wege finden. Ein Versuch ist es auf jeden Fall wert!

    Vielen herzlichen Dank!

  • Ich kann es mir nicht vorstellen, es anders zu machen...

    Ein neuer Windelfrei-Erfahrungsbericht für unsere Serie!

    Hier kommt Annettes Bericht:

    Wie bist Du zu Windelfrei gekommen?
    Ich habe noch vor der Schwangerschaft einen artgerecht-Flyer im Berliner Veganz gefunden, ab Schwangerschaft im Netz recherchiert und mir dann das "Es geht auch ohne Windeln" –Buch gekauft.

    Wie alt war dein Kind, als Du mit Windelfrei angefangen hast?
    Sofort nach Rückkehr aus dem KKH mit 4 Tagen. Am 6. Tag hat es bereits in die Schüssel gemacht – das war eine Freude! Aber richtig windelfrei habe ich nie gemacht, immer mit Backup, sodass ich das Wort "windelfrei" irreführend finde.

    Wie viele Windeln hast Du vorher pro Tag verbraucht (Durchschnitt)?
    5-10? Keine Ahnung, war noch im Krankenhaus (das Stoffwindeln benutzt).

    Wie viele Windeln verbrauchst Du derzeit und wie alt ist Dein Kind mittlerweile?
    4-7 Stoffeinlagen pro Tag, mittlerweile auch Damenbinden (sind billiger), 1 WWW pro Nacht, fast 11,5 Monate alt. Allerdings haben wir wesentlich weniger Windeln gebraucht, bis es mit 9,5 Monaten krabbeln lernte. Seit dem 6. Monat war es bis auf gelegentliche Unfälle (vorwiegend während eines Infektes) quasi trocken, was das große Geschäft angeht. Pipi ging vielleicht 2-3 mal am Tag in die Windel. Wir hatten aber auch ganze komplett trockene Nachmittage, wenn ich sehr drauf geachtet habe. Aber seit mein Junge krabbelt, gibt es enorme Abhaltestreiks; mal obwohl er muss und gleich danach daneben macht, mal weil er nicht muss. Er will auch vorwiegend seit rund 2 Monaten nur noch auf die Erwachsenenklos, was sich aber ganz gut macht, wenn das Kind rücklings auf der Brille sitzt und der Po vorne aufsitzt.

    Nutzt Du auch andere Backups?
    Ich habe einen Wollwindellatz von Moko umgeändert, sodass er weicher und verstellbar im Bund ist und mir einen aus Schurwolle selbst gestrickt. Diesen Latz klappt man vorne nur hoch und steckt ihn unter den Bund. Dahinein lege ich OP-Tücher aus dem KKH. Die sind kleiner als Windeln und sehr saugfähig. Mittlerweile klebe ich unterwegs auch Damenbinden XL rein und nachts oder auf Reisen benutzen wir WWW. Als er kleiner war, konnte ich ihn nachts abhalten, aber seit er paar Monate alt ist, reißt ihn das nächtliche Wickeln oder Abhalten so aus dem Schlaf, dass er sehr weint und sich auch nicht auf's Töpfchen setzen will.

    Hattet/habt ihr Probleme mit Wundsein?
    Da mein Kind die sehr empfindliche Haut von mir geerbt hat, hatte er etwas Probleme mit juckendem Ausschlag in den Beinfalten im Schritt und am Säckchen, sodass ich sehr darauf bedacht war, ihn immer trocken zu halten. Aber ansonsten war die Haut 1A. Schlechter wird die Haut definitiv in WWW schon nach kurzer Zeit.

    Welche Standardsituationen probierst Du aus?
    nach dem Aufwachen – immer
    beim Stillen – nie, auch am Anfang nicht, selbst nackt als Neugeborenes hat er immer erst zwischen dem Stillen beim Abhalten oder danach gepullert, ganz selten mich angepullert
    nach dem Stillen – immer nach unterschiedlich langen Abständen
    nach dem Spielen – nein, das Spielen hört ja nie auf
    Andere: nach dem Essen und immer, wenn ich denke, jetzt ist es mal wieder Zeit oder er unruhig ist oder jammert. Obwohl beim Jammern eigentlich immer schon Pipi in der Hose ist, weil ich zu spät reagiert habe. Leider habe ich so gut wie nie irgendwelche Signale deuten können, mache es also fast komplett intuitiv.

    Wann klappt es am besten?
    Nach dem Aufwachen morgens und wenn er schon Drückgeräusche macht, um sein Bedürfnis anzukündigen.

    Wie viele Minuten (circa) hast du Zeit, um dein Kind abzuhalten (wenn es z.B. gerade aufgewacht ist oder wenn es Zeichen gibt)?
    Bis zu 5 Minuten manchmal, ganz unterschiedlich. Ich kann ihm auch erklären, dass er warten muss oder das Abhalten gerade nicht möglich ist. Er scheint das zu verstehen.

    Was benutzt ihr als Töpfchen, wenn ihr eines benutzt?
    Zuerst Eimer und Schüsseln wegen des schwierigen Zielens bei Jungen, dann diverse schlecht funktionierende Töpfchen, den Asia-Topf für unterwegs, Baby-Björn-Topf als einzig tauglichen weiteren Topf, seit paar Monaten Kindersitz auf großem Klo und großes Klo ohne alles sowie die freie Natur oder den Straßenrand.

    Wie schätzt Du die Arbeitsbelastung ein: eher mehr Arbeit – eher weniger Arbeit – genauso viel Arbeit wie beim Wickeln?
    Da mein Kind sehr häufig pullert – bis zu alle 5-15 Minuten zu manchen Tageszeiten – finde ich den Mehraufwand enorm, zumal es neuerdings fast immer Theater beim An- und Ausziehen und beim Abhalten gibt. Da ist mal so ein Tag mit WWW dazwischen die pure Erholung... Auch ist das Nähen und Ändern der Kleidung eine Zeitfrage.

    Hat sich in deiner Kindes-Wahrnehmung etwas verändert, seit ihr Windelfrei macht und was?
    Trotz des Mehraufwandes sehe ich den positiven Effekt und ich sage mir, ich bin ja dazu da, mich um mein Baby zu kümmern, also auch um es von Pipi und Kacka zu befreien. Und es wird dafür in wenigen Monaten komplett trocken sein und ich muss ihm nicht erst beibringen, was es machen soll. Ich bin mir ganz sicher, dass er, sobald er sich etwas besser verständigen kann, uns ganz genau sagen wird, wenn er muss, sodass mir auf lange Sicht viel Geld und Zeit in den nächsten Jahren erspart wird. Ich kann mir nicht vorstellen, es anders zu machen und bedauere die Babys manchmal, die stundenlang in der selben WWW stecken.

    Hast Du einen heißen Tipp für Windelfrei-Mütter in der gleichen Situation?
    Zum Glück habe ich in Foren von Abhaltestreiks gelesen und bin dadurch beruhigt worden. Lasst euch nicht beirren, wenn selbst gutmeinende Freunde oder Verwandte alles skeptisch sehen und vermuten, dass das Abhalten für das Kind doch nur Stress sei (angeblich an den Streiks zu erkennen) oder wenn sogar die Hebamme nach Monaten noch behauptet, das Kind mache nur wegen des Temperaturunterschiedes auf der Haut. Ansonsten macht es große Freude, das Kind infolge seines eigenen Signalisierens oder/und des Schlüssellautes pullern und kackern zu sehen!

    Vielen lieben Dank für Deinen Bericht!

  • Eltern brauchen Hebammen!

    Einer der ältesten Frauenberufe ist die Hebamme. Betreute sie früher überwiegend die werdende Mutter während der Geburt, so hat sie heute nicht nur das Tandem Mutter-ungeborenes Kind/Neugeborenes sondern auch das gesamte Familiengefüge einschließlich des Vaters im Blick.

    Doch in Deutschland gehen ganz bald die Hebammen aus. Denn die seit Jahren steigendenden Haftpflichtprämien machen den Hebammenberuf mehr als unwirtschaftlich. Viele Geburtshelferinnen gaben schon auf und orientierten sich um. Zudem gibt es aktuell ab dem 1. Juli 2016 keine Versicherungen in Deutschland mehr, die Hebammen versichern wollen. Das bedeutet für die Hebammen nach Gesetzeslage ein Berufverbot. Kann sich jemand eine Geburt ohne Hebamme vorstellen?! Wer kommt dann zur Vorsorge und Wochenbettbetreuung zu den Müttern???

    Aber nicht nur Hebammen betrifft die Versicherungs-/Kostenproblematik. Klinikgesellschaften sehen kleine Geburtsstationen als unrentabel an und schließen diese. Somit verschwinden seit Jahren Geburtskliniken von der Deutschlandkarte. Mancherorts in Deutschland existiert kein wohnortnaher Kreißsaal mehr und werdende Eltern müssen weite Strecken fahren, ehe sie sich in fachkundigen Händen wissen.

    Das alles ist nur ein kleiner Abriss über die Lage der Geburtshilfe in Deutschland.

    Ich - als Zweifach-Mutter - unterstütze deshalb die aktuell laufende ePetition 51168 an den Deutschen Bundestag von der Schwerinerin Michaela Skott:

    Sicherstellung der freien Wahl des Geburtsortes sowie einer Geburtsbegleitung im Schlüssel von 1:1

    Denn auch wir Eltern wollen gehört werden: Wir wollen die Sicherstellung einer flächendeckenden geburtshilflichen Versorgung als auch eine individuelle Betreuung durch eine Hebamme.

    Mitzeichnen geht nach einer kurzen Registrierung ganz einfach! Macht mit!
    Eure Stimme kann nur noch bis zum 3. Juli 2014 gezählt werden.

    Lies auch hier: Elternprotest für unsere Hebammen!

  • Windelfrei und Tragen - Tricks und Erfahrungen

    Windelfrei und Tragen - für uns ganz klar zwei, die zusammen gehören

    Was hat Windelfrei mit Tragen zu tun?
    Es gibt aus Siche von BabysohneWindeln.de DREI wichtige Effekte, die Eltern kennen sollten:

    1. Nicht in die Trage zu wollen, heißt oft: Ich muss mal!
    2. In der Trage signalisieren Kinder oft deutlicher - und der oder die Tragende merkt es besser.
    3. Wenn wir ein Kind, das in der Trage aufwacht, konsequent danach abhalten, lernt es, uns beim Tragen nicht anzupinkeln und wir können bald die Windeln weglassen.

    Im Detail:
    1. Wenn ein Kind nicht in die Trage will, kann das an einer vollen Blase (oder vollem Darm ) liegen. Viele Babys wollen ihren Träger nicht beschmutzen, daher weigern sie sich, lassen sich nicht einbinden, zappeln, quengeln oder weinen sogar.

    Klassische Situation:

    Mama wartet auf ihr schlafendes Kind, weil sie eigentlich längst los muss. Das Kind wacht auf, Mama freut sich, nimmt das Kind sofort ins Tuch und will los. Aber nach dem Schlafen ist bei allen Babys die Blase voll und manche signalisieren jetzt sehr deutlich, dass etwas nicht stimmt und wollen nicht ins Tuch. Oft wird das als "Mein Kind wird nicht gerne getragen" fehlinterpretiert. Einfach mal abhalten anbieten - oft geht es danach viel ruhiger ins Tuch!

    2. In der Trage oder im Tuch signalisieren Kinder - aus oben beschriebenem Effekt heraus - oft viel deutlicher. Viele versuchen, aus der Trage herauszukommen, wenn sie mal müssen, werden unruhig, drücken sich vom Körper des Trägers weg. Einfach mal abhalten!

    3. Wenn das Kind in der Trage aufwacht, sollte es möglichst immer abgehalten werden. So lernt es: Wir entleeren uns nicht in der Trage. Der Effekt ist im Idalfall dass das Kind in der Trage sehr zuverlässig signalisiert (und der Träger ist oft beim Tragen auch viel sensibler, weil der Körperkontakt so eng ist) und schon kleine Babys warten unglaublich lange im Tuch, wenn sie mal müssen, weil sie Mama nicht anpinkeln wollen.

    Lassen wir unser Kind jedoch nach dem Aufwachen in der Trage, bis es sich in Windel oder Back-Up entleert hat, lernt es: Ich entleere mich auch in der Trage. Wenn wir dann später versuchen, die Windel wegzulassen, wird es sich nicht mehr melden, weiterhin einfach laufen lassen - was dann sehr unangenehm ist, weil beide die Klamotten wechseln müssen ;).

    Hab ich was vergessen? Wie sind eure Erfahrungen damit?

    Herzlich,
    nic

  • Windelfrei Coaches in Bern und Topffit-Tag

    Gestern haben wir die Ausbildung der Windelfrei-Coaches in Bern abgeschlossen, Rita Messmer getroffen und gesehen, wieviel Interesse es in der Schweiz an Windelfrei gibt!

    Bern_CoachesKursSzeneKursszeneII

    Hinterher hieß es: fix zusammenpacken und flugs in den Bus zum Topffit-Tag von Topffit.ch.

    Caroline und Isabelle hatten Vorträge organisiert, es wurden Windelfrei- und Trageberatungen angeboten und es gab natürlich einen Stand mit den Topffit-Hosen, Flopis, Einlagen und allem, was das Windelfrei-Shopping-Herz begehrt.

    Isabelle

    Die wunderbare Sarah Schäppi (Windelfrei-Coach, hier auf Facebook) hatte ein riesiiieges Artgerecht-Plakat gemacht und wurde von interessierten Eltern umlagert - wow, ich war sooo glücklich, das zu sehen!!

    Sarahs Plakat

    Um 16 Uhr kamen wir gerade noch rechtzeitig (Danke B. und deinem IPhone!!) zum Vortrag von Rita Messmer.. Wir sind zwar nicht in allem der gleichen Meinung, was Babys angeht, gleichzeitig war es eine Freude, diese so engagierte, lebendige und energiegeladene Frau zu treffen!

    Topffit_TagRita MessmerVortrag_Rita

    (Gerade hab ich entdeckt, dass auf ihrer Website ein ganze Reihe von Abhalte-Videos steht. Da wir ja grundsätzlich keine Kinder ins Netz stellen, wenn ihrs aber doch sehen wollt schaut mal rein.)

    Danke für die tollen zwei Tage mit euch - danke an die Coaches, danke an Sarah, die das alles erst möglich gemacht hat, danke für ein wunderbares Picknick und danke an die wunderbar verwinkelte, verwunschene und so freundliche Bern, für ihr herrliches Wetter und die schöne Aare...

    (in die ich statt des berühmten "Aare-Schwimmens" bisher nur einen Zeh reingehalten habe, war doch etwas kalt ;))

  • Windelfrei-Coach Ausbildung in Bern!

    Ihr lieben,

    ich bin schon wieder on the road: Windelfrei-Ausbildung im schönen Bern! Es war eigentlich nur eine fixe Idee von unserem Artgerecht-Coach Sarah Schäppi und jetzt ist es wahr geworden!

    Schon im Zug nach Bern war ich beeindruckt - statt dröger Bordbistros haben sie hier Starbucks auf Rädern:
    Starbucks im Zug!

    Die Stadt empfing mich mit freundlichem Sonnenschein:


    Bern

    Für den Kurs hatte ich neben den Ausbildungsordnern aus der Umweltdruckerei auch Julias neues Buch "Geborgenheit" dabei (alle Exemplare waren ratz fatz weg :) )

    Windelfrei Coach Ausbildugnsordner

    Nach dem Kurs lief Sarah mit mir noch über die schönen Brücken über die Aare

    Brücke in Bern

    Und ich staunte über die vielen romantischen kleinen Häuschen

    Romantik in Bern

    Und freute mich an sooooo freundlichen Schildern, sowas hab ich in Deutschland noch nie gesehen :)))

    Fußball erlaubt!

    Morgen zweiter Tag, ich freue mich schon!

    Eure Nic

  • Artgerecht-Treffen in Düsseldorf

    19.08.2014 Erstmalig Offenes Artgerecht Treffen in Düsseldorf!!!

    Eltern-Treffen für alle, die an den Themen Stillen, Tragen, Familienbett und Windelfrei interessiert sind. Zum Austauschen, Kennenlernen, Fragen beantworten. Wir singen mit und für die Kinder, machen eine Kennenlernrunde und eine Fragenrunde. Es geht um alles, was mit "artgerechtem Aufwachsen" zu tun hat. In Bonn und Berlin bereits ein etabliertes Treffen, jetzt erstmals in Düsseldorf, Neugierige sind herzlich willkommen!

    • Zweimal im Monat, immer Samstags
    • von 15.00 – 17.00 Uhr
    • Ort: großer Kursraum
    • Kursleitung: Jessica Schliewe, Hebamme
    • Kursgebühr: €8 pro Erwachsener

    Jessica Schliewe, Hebamme.Schliewe@web.de, 01785339511

    Bei schönem Wetter sind wir draußen auf dem Schillerplatz-Spielplatz!
    Kinder jeden Alters sind willkommen.
    Mehr über das Artgerecht-Projekt von Nicola Schmidt (www.123-windelfrei.de ; AFS Stillberaterin i.A., Wissenschaftsjournalistin) und Julia Dibbern (Geborgene Babys) unter www.artgerecht-projekt.de

    Um Anmeldung wird gebeten!

  • Windelfrei-Mamas in Heilbronn gesucht!

    Endlich wieder ein Windelfrei-Erfahrungsbericht für unsere Serie!

    Dieser kommt von Claudia mit ihren Erfahrungen aus den ersten Lebenswochen ihres Kindes:

    Wie bist Du zu Windelfrei gekommen?
    Ich habe ein Prospekt bei der Hebamme gelesen, das hat mich neugierig gemacht und ich habe mich eingelesen.

    Wie alt war dein Kind, als Du mit Windelfrei angefangen hast?
    4 Tage

    Wie viele Windeln verbrauchst Du derzeit und wie alt ist Dein Kind mittlerweile?
    5 Stoffwindeln und es ist 7 Wochen alt.

    Nutzt Du auch andere Backups?
    Noch nicht, will mir aber welche zulegen, denn wir machen Windelfrei nur nachts.

    Hattet/habt ihr Probleme mit Wundsein?
    Nein.

    Welche Standardsituationen probierst Du aus?
    Nach dem Aufwachen, nach dem Stillen, nach dem Tragen im Tuch und nachts wenn sie mich weckt... und ich nicht wieder einschlafe.

    Wann klappt es am besten?
    Nachts und nach dem Aufwachen und nach dem Tragen im Tuch.

    Wie viele Minuten (circa) hast du Zeit, um dein Kind abzuhalten (wenn es z.B. gerade aufgewacht ist oder wenn es Zeichen gibt)?
    2-3 min.

    Was benutzt ihr als Töpfchen, wenn ihr eines benutzt?
    Eine alte Backschüssel

    Wie schätzt Du die Arbeitsbelastung ein: eher mehr Arbeit – eher weniger Arbeit – genauso viel Arbeit wie beim Wickeln?
    Momentan geht es, da ich sonst zum Wickeln aufstehen müsste.. so kann ich liegen bleiben.. bzw. muss das Bett nicht verlassen..
    Tagsüber wäre es mehr. Ich müsste, wenn sie wach ist ständigt schauen. Leider ist es noch zu kalt, um sie einfach nackig hinzulegen und zu schauen, was passiert. Ich würde das gerne machen... muss noch warten.

    Hat sich in deiner Kindes-Wahrnehmung etwas verändert, seit ihr Windelfrei macht und was?
    Ja, ich sehe, wenn sie muss, und ich grad nicht kann oder es einfach nicht geht. Und auch so haben wir eine tolle Bindung.

    Hast Du einen heißen Tipp für Windelfrei-Mütter in der gleichen Situation?
    Ich suche selbst Windelfrei-Mamis im Raum Heilbronn. Gibt es da jemanden? Bitte melden.

    Aber ansonsten... nicht verzagen, es gibt gute und schlechte Tage. Ich finde es toll und ich glaube dem Baby gefällt es auch.

    Herzlichen Dank!

  • Morgen Artgerecht-Treffen!!!

    Schaut mal in den Blogkalender rechtsseitig!

    Morgen findet wieder - nach dem es im Mai planungstechnisch etwas schief gelaufen war - das Berliner Artgerecht-Treffen wie gewohnt im Veganz statt! Monique aka Frau Tragzeit steht wie mit Rat der immer schönen Runde zur Seite. Bei schönem Wetter geht es raus auf den Innenhof.

  • Hamburger Windelfrei-Termine II

    Die letzten Kurstermine vor der Sommerpause in und um Hamburg!

    Bevor der Sommer - die beste Zeit des Jahres für Windelfrei :) - so richtig beginnt. habt Ihr noch die Möglichkeit, einen Kurs bei mir zu besuchen.
    Ihr bekommt einen Einstieg in Theorie und Praxis und könnt nach dem ca. zweieinhalbstündigem Kurs direkt loslegen. Der Kurs findet an einem Samstag statt und startet um 14 Uhr.

    Wann und wo?
    31.05. Reinbek
    14.06. Lüneburg
    21.06. Norderstedt
    28.06. Hamburg Altona
    Für weitere Infos schaut gern auf meine Seite
    www.kinder-der-liebe.de

    Ich wünsche Euch einen sonnigen, luftigen Sommer :)
    herzliche Grüße
    Jessica

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Wo findet ihr was? Kleine Blog-Einführung hier!

www.artgerecht-projekt.de

Jetzt Windelfrei-Coach werden!

www.abhala.de

www.ohne-windeln.de

www.mokoshop.eu

Hebammen - auf den
Anfang kommt es an!
https://www.campact.de/hebammen/appell/teilnehmen/

www.artgerecht-projekt.de